„Andere schleppen säckeweise das Laub aus dem Garten heraus und du verteilst es auf den Beeten.“
Flächenkompostierung ist in der Permakultur gängige Praxis.
Von Flächenkompostierung wird gesprochen, wenn die organischen Materialien nicht in der Kompost-Miete, sondern direkt auf den Beeten verrotten. Diese Methode spart Zeit und Arbeitskraft. Die Energie- und Materialverluste bei dieser Verrottung vor Ort sind besonders gering. Die Materialien düngen langsam, aber langfristig und die Beete sind immer gut vor Witterungseinflüssen geschützt. Im Winter wird am häufigsten Laub verwendet. Obenauf kommt an sonnigen Vormittagen das Gejätete, damit es verlässlich vertrocknet und nicht wieder anwurzelt.
„Kein organisches Material verlässt den Garten!“ So spricht Dr. Brigitta Goldschmidt in Ihrem Fachvortrag am 25.11.2025. Sogar Laub von an Kräuselkrankheit erkrankten Pfirsichbäumen wird im sogenannten „Bad Compost“ der Zersetzungsgemeinschaft zugeführt.
Samentragende Unkräuter, Wurzeln von Wurzelunkräutern, kranke Pflanzenteile werden verjaucht und unter Hecken bzw. in wilden Ecken liegen gelassen.
Hinweis: „Während des Gährungsprozesses werden in der Jauche Pflanzenteile zersetzt. Reste können auf den Kompost.“
Dies gilt auch für kranke Pflanzenteile, die ihren Schrecken aufgrund des Jauche-Milieus verlieren.
Fröhliche Grüße sendet die Gartenfachberatung.
Quellenangaben:
https://www.permakultur-akademie.com/2020/03/21/permakultur-im-garten-6-mulchen-lebendmulch-flaechenkompostierung/
https://permakultur-konkret.ch/umsetzung-uebersicht/gartenpraxis/naehrstoffversorgung/
Fotos: P. Henninges / Gemini


